Cash & Debt Free
Glossarbegriff: Cash & Debt Free
Cash & Debt Free
Cash & Debt Free (CDF) ist eine weit verbreitete Prämisse der Kaufpreisermittlung bei Unternehmenstransaktionen. Sie bedeutet, dass der Käufer das Unternehmen so übernimmt, als ob es weder über liquide Mittel noch über Finanzverbindlichkeiten verfügt. Der ausgehandelte Enterprise Value bezieht sich damit ausschließlich auf den operativen Wert des Geschäfts.
Vom Enterprise Value gelangt man durch Abzug der Nettofinanzverbindlichkeiten (Schulden abzüglich vorhandener liquider Mittel) und unter Berücksichtigung des Net Working Capital zum tatsächlich zu zahlenden Equity Value. Diese sogenannte Equity Bridge ist regelmäßig Gegenstand intensiver Verhandlungen, weil die Zuordnung einzelner Positionen zu Cash, Debt oder Working Capital den Kaufpreis erheblich beeinflusst.
Das CDF-Modell wird häufig mit einer abschließenden Kaufpreisanpassung kombiniert und steht damit im Gegensatz zum Locked-Box-Mechanismus. In unserer Transaktionsstrukturierung erarbeiten wir eine eindeutige Equity Bridge.