Net Working Capital

Glossarbegriff: Net Working Capital

Net Working Capital

Das Net Working Capital (NWC, Nettoumlaufvermögen) ist die Differenz zwischen dem kurzfristigen Umlaufvermögen (etwa Vorräte, Forderungen) und den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Es bildet das betriebsnotwendige Kapital ab, das ein Unternehmen für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt, und ist ein zentraler Bestandteil der Kaufpreismechanik bei Unternehmenstransaktionen.

Bei einer Transaktion auf Cash & Debt Free-Basis wird üblicherweise ein normalisiertes Ziel-Working-Capital (Target NWC) vereinbart. Weicht das tatsächliche NWC zum Stichtag von diesem Zielwert ab, erfolgt eine Kaufpreisanpassung nach oben oder unten. So wird verhindert, dass der Verkäufer das Working Capital vor Vollzug künstlich reduziert.

Die Ermittlung eines belastbaren Referenzwerts erfordert eine genaue Analyse saisonaler Schwankungen und einmaliger Effekte. In unserer Due Diligence und der Transaktionsstrukturierung definieren wir das Net Working Capital so präzise, dass es im Nachgang nicht zum Streitpunkt wird.

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