Vesting

Glossarbegriff: Vesting

Vesting

Vesting bezeichnet einen Mechanismus, bei dem Anteile oder Optionen erst über einen bestimmten Zeitraum hinweg vollständig erworben werden. Verlässt ein Gründer oder Mitarbeiter das Unternehmen vorzeitig, fallen die noch nicht gevesteten Anteile an die Gesellschaft oder die übrigen Gesellschafter zurück. Vesting soll sicherstellen, dass Schlüsselpersonen langfristig an Bord bleiben.

Eine typische Struktur umfasst eine Vesting-Periode von vier Jahren mit einem einjährigen Cliff. Das Cliff bedeutet, dass im ersten Jahr noch keine Anteile vesten; erst nach Ablauf des Jahres wird ein erstes Paket frei, danach erfolgt das weitere Vesting monatlich oder quartalsweise. Investoren wie im Venture Capital bestehen regelmäßig auf Gründer-Vesting als Voraussetzung der Finanzierung.

Vesting-Regelungen sind eng mit dem ESOP-Mitarbeiterbeteiligungsprogramm verzahnt und werden im Term Sheet sowie der Gesellschaftervereinbarung verankert. Wir beraten zu einer fairen Ausgestaltung im Rahmen der Startup-Finanzierung.

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