Unternehmensnachfolge – Familie oder Verkauf

Unternehmensnachfolge: Familienintern oder extern verkaufen?

12. August 2024

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Familieninterne Nachfolge

Vorteile: Kontinuität, Erhalt von Kultur und Werten, emotionale Bindung. Herausforderungen: Nachfolger finden, faire Bewertung innerhalb der Familie, oft begrenzte Liquidität für den ausscheidenden Gesellschafter.

Die familieninterne Übergabe bewahrt, was über Generationen aufgebaut wurde. Der Nachfolger kennt das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Kunden. Die Identität des Unternehmens bleibt erhalten – ein wichtiger Faktor für viele Familienunternehmer.

Die Herausforderungen sind jedoch real: Gibt es überhaupt einen geeigneten Nachfolger in der Familie? Wie wird die Bewertung festgelegt – zu hoch schadet dem Nachfolger, zu niedrig dem Ausscheidenden? Und: Woher kommt die Liquidität für die Abfindung? Banken, Mezzanine oder stufenweise Zahlungen sind typische Lösungen, erfordern aber sorgfältige Planung. Unsere Nachfolgeberatung unterstützt hier.

Externer Verkauf

Strategische Käufer oder Private Equity bieten liquide Abfindung, oft höhere Bewertungen, klaren Schnitt beim Unternehmensverkauf. Nachteile: Veränderung für Mitarbeiter, Verlust von Einfluss, emotionale Trennung vom Lebenswerk.

Ein externer Verkauf bringt in der Regel die höchste Liquidität. Strategische Käufer zahlen oft Aufschläge für Synergien, Private Equity bietet klare Strukturen und schnelle Abwicklung. Der Gesellschafter erhält sein Vermögen und kann sich neuen Projekten widmen.

Der Preis ist ein klarer Schnitt: Das Unternehmen gehört nicht mehr der Familie, der Einfluss endet. Für Mitarbeiter kann der Wechsel Unsicherheit bedeuten – auch wenn viele Käufer Kontinuität anstreben. Die emotionale Trennung vom Lebenswerk fällt vielen Gesellschaftern schwer.

Hybride Lösungen

Teilverkauf an Private Equity mit Management-Beteiligung, stufenweise Übergabe, Minderheitsbeteiligung der Familie – es gibt viele Spielarten. Eine fundierte Nachfolgeberatung hilft, die passende Struktur zu finden. Vergleiche Fallstudien und Transaktionen.

Beim Teilverkauf an PE behält die Familie einen Minderheitsanteil und bleibt teilweise involviert. Das Management (oft Familienmitglieder) führt das Unternehmen weiter, PE bringt Kapital und operative Unterstützung. Nach einigen Jahren erfolgt der vollständige Exit.

Stufenweise Übergaben ermöglichen eine graduelle Abgabe von Verantwortung und die schrittweise Finanzierung der Abfindung. Welche Struktur passt, hängt von den Zielen aller Beteiligten ab – eine M&A-Beratung hilft, die Optionen zu durchdenken und die beste Lösung zu finden.

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