Bridge-Finanzierung

Glossarbegriff: Bridge-Finanzierung

Bridge-Finanzierung

Eine Bridge-Finanzierung (Überbrückungsfinanzierung) ist ein kurzfristiges Darlehen, das eine zeitliche Lücke bis zur endgültigen Finanzierung schließt. Im M&A-Kontext überbrückt sie typischerweise den Zeitraum zwischen Signing und der finalen Kapitalstruktur, etwa bis eine Anleiheemission, eine Kapitalerhöhung oder eine langfristige Bankfinanzierung steht. Sie ermöglicht es dem Käufer, schnell handlungsfähig zu sein, ohne auf die meist langwierige Strukturierung der Dauerfinanzierung warten zu müssen.

Bridge-Darlehen sind durch kurze Laufzeiten von wenigen Monaten bis zu einem Jahr und vergleichsweise hohe Zinsen gekennzeichnet, da sie ein erhöhtes Refinanzierungsrisiko tragen. Häufig werden sie im Rahmen eines Leveraged Buyout oder bei Eigenkapitalfinanzierungen eingesetzt. Die Ablösung erfolgt durch das sogenannte Take-out, also die geplante Anschlussfinanzierung.

Für den deutschen Mittelstand ist eine sorgfältige Strukturierung entscheidend, damit das Take-out-Risiko begrenzt bleibt. Wir begleiten Sie bei der Transaktionsstrukturierung und prüfen Alternativen wie Mezzanine-Kapital.

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