Finanzierung eines Unternehmens im Bereich KI/ B2B SaaS

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Finanzierung eines Unternehmens im Bereich Neue Technologien

Die heute in aller befindliche Künstliche Intelligenz ist natürlich nur der vorläufige Höhepunkt einer langjährigen Entwicklung.

Insbesondere haben sich schon früh Unternehmen damit auseinandergesetzt, wie im Zuge eines „Natural Language Generation“ Prozesses Texte entstehen können, die jeweils aus nur wenigen Kerninformationen abgeleitet werden.

Das funktionierte früh insbesondere dort gut, wo es sich um Standardtexte handelte, die ohnehin wenig variierten. Einerseits. Und andererseits der Aufwand für einen Menschen, aus wechselnden Parametern jeden Tag neue Texte generieren zu sollen, zu groß war.

Diesem Problem haben sich zunächst Agenturen gewidmet, die Ihren Kunden, beispielsweise aus den Bereichen E-Commerce halfen, regelmäßig neue Produktbeschreibungen zu erstellen, etwa für Modeartikel. Oder Medienunternehmen, Wettervorhersagen und Meldungen über Sportergebnisse zu generieren. Dabei haben alle diese Anwendungen gemein, dass sich zwar die Grundparameter ändern, es aber nicht unbedingt notwendig ist, auf dieser Grundlage jedesmal einen neuen Artikel zu konzipieren.

In einer ersten Stufe nutzten diese Agenturen eigene Manpower, um diesen sich wiederholenden Content-Generierungsprozess effizienter abzubilden. In einem nächsten Schritt wurden Algorithmen entwickelt, diese Content-Generierung maschinell vorzunehmen.

Das betreffende Unternehmen befand sich zum Zeitpunkt der Investitionssuche noch mit einem Fuß im eher Projekt-getriebenen Agenturgeschäftsmodell, hatte aber schon große Fortschritte im Bereich der Algorithmen-Entwicklung und der Vermarktung der entsprechenden Software in einem SaaS Modell erzielt.

Ein solches Unternehmen ist eine Besonderheit. Einmal auf Grund der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells des eher Dienstleistungs-lastigen Agenturmodells hin zur Vermarktung von Technologien.

Und zum zweiten, da es sich hier nicht um einen Prototypen handelte, der an wenigen Pilotkunden getestet wurde, sondern eine bereits von einer Mehrzahl von Kunden bezahlte, technologische Plattform.

In Bezug auf das Kapital, das zur Finanzierung des weiteren Wachstums aufgenommen werden sollte, hatte das Unternehmen auch schon Vorstellungen. Das Kapital sollte spezifisch von Investoren kommen, die über Geld hinaus Mehrwert stiften konnten. Das können dann entweder Privatinvestoren sein, die in diesem Umfeld bereits reiche Erfahrung gesammelt haben und über ein entsprechendes Netzwerk verfügen – oder strategische Investoren.

Immer geht mit diesen Projekten eine Überarbeitung der Finanzplanung und der Unternehmenspräsentation einher, die in rebus corporate finance parallel zur Erstellung der Investorenliste unternahm.

Gerade SaaS-Geschäftsmodelle sind insofern spezifisch, als mehrere Variablen berücksichtigt werden müssen, um die Planung greifbarer zu machen. Auch in einem B2B Geschäftsumfeld wie hier kommt man um Online-Marketing Aufwendungen, die getätigt werden müssen, um neue Kunden zu akquirieren nicht herum. Dazu kommt die Beachtung der Churn-Rate, wieviele Kunden wird man also innerhalb eines gewissen Zeitraums verlieren – und damit netto wieviele gewinnen. Und wie glaubt man, dass sich die Lizenzgebühren innerhalb des FCSTs Zeitraum entwickeln.

Sie versuchen einzuschätzen, ob Ihr aktuelles Geschäftsmodell und Unternehmensstatus sich für eine Eigenkapitalfinanzierung eignen?

Und diese verkürzte Darstellung der Umsatzplanung ist nur ein kleiner Teil der Finanzplanung insgesamt, die eine Mehrzahl von Iterationen zwischen Unternehmer und Berater durchläuft. Das ist alleine schon deswegen notwendig, da sich aus der Finanzplanung der Mittelbedarf ergibt, den das Unternehmen vom Investor einwerben möchte, also ein wesentlicher Teil der gesamten Argumentationskette.

In einem strategischen Investoren-Umfeld ist die Kapitalakquise leichter und schwerer zugleich. Leichter, weil man wahrscheinlich schon voneinander gehört hat. Und schwerer, weil der strategische Investor mindestens ebenso gewissenhaft prüft, wie ein Finanzinvestor. Dies in zweierlei Hinsicht. Zum einen kann sich der strategische Investor von vornherein ein besseres Bild vom Geschäftsmodell des entsprechenden Unternehmens machen, da es seinem eigenen entweder ähnelt oder dieses stützt. Zum anderen, weil der strategische Investor immer auch seinen eigenen Gremien gegenüber Rede und Antwort stehen muss. Damit nimmt er in einer frühen Phase viele Fragen vorweg, die ihm selbst in internen Runden zur Analyse und Prüfung des jeweiligen „Investment Cases“ voraussichtlich gestellt werden.

Hier hatte der Unternehmer bereits mit einem der drei Investoren Kontakt, die schlussendlich gemeinsam an dieser Wachstumsfinanzierung beteiligten. Zwei wurden von in rebus corporate finance akquiriert.

Dabei ist die Ansprache und das Erwecken von Interesse immer nur einer Vielzahl von Schritten in einem Transaktionsprozess. Von den vorbereitenden Maßnahmen, beispielsweise dem, (im eigenen Interesse) gewissenhaften Durchdenken des Geschäftsmodells, war bereits die Rede.

Beteiligungsverträge haben zudem, ebenso wie Kaufverträge, ihre Stolperfallen und es kann nicht oft genug herausgehoben werden, wie wichtig Transaktions-erfahrene Anwälte in dieser Phase sind. Ohne, dass dies in dem hier diskutierten Fall relevant war, ist beispielsweise darauf zu achten, wann und unter welchen Bedingungen Kapital eingebracht werden soll. Wenn die Investition in Tranchen erfolgen soll und in Abhängigkeit von der Erreichung bestimmter Meilensteine, ist die oben erwähnte Finanzplanung als Diskussionsgrundlage umso wichtiger und kann unter Umständen, in abgewandelter Form, zu einem Teil des Beteiligungsvertrages werden.

Bei Investitionen aus dem Venture-Umfeld kann zudem das Thema „Liquidationspräferenz“, wobei Investoren im Falle eines Unternehmensverkaufs das Ein- oder Mehrfache des eingebrachten Kapitals erhalten, einen hohen Stellenwert in der Verhandlungen erlangen.

Das sind nur zwei Beispiele für Themen, die einen besonderen wirtschaftlichen Ausschlag zu geben scheinen. Tatsächlich gilt diese aber für den gesamten Beteiligungsvertrag. Juristerei ist dazu da, Rechte und Pflichten zu regeln. Rechte sind Handels- und Gesellschaftsrecht aber fast immer gleichbedeutend mit einem Vermögensvorteil und Pflichten mit einer jetzt oder in Zukunft zu erbringenden Leistung.

Oft wirken diese Themen, mit aller Komplexität, zu einen Zeitpunkt auf den Unternehmer ein, wo dieser sich gleichzeitig um die Fortführung des Tagesgeschäftes kümmern soll.  Auch weil M&A Berater anders incentiviert sind, als Rechtsanwälte, wird der gewissenhafte Berater stets bemüht sein, aus seiner Erfahrung heraus Verständnislücken zu füllen und den Vertrag in einen Kontext zu stellen, der es dem Unternehmer leichter macht, diesen einzuordnen.

Hier kam die Investition seitens dreier strategischer Investoren glücklich zustande und ermöglichte dem Unternehmen, in die nächste Wachstumsphase einzutreten.

in rebus corporate finance hat  – ohne Steuer- und Rechtsberatung zu erteilen –  in Kooperation mit dem Gründer alle Transaktions-relevanten Unterlagen erstellt, den Käufer identifiziert und den Gründer über den gesamten Prozess bei jeder Weichenstellung beraten.

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