Finanzierung eines Unternehmens im Bereich Fertigung

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Finanzierung eines Unternehmens im Bereich Fertigung

Ein Unternehmer aus dem Bereich Tiernahrungsmittelerzeugung hatte während mehrerer Jahre bereits sowohl unternehmenseigene Fertigungskapazitäten aufgebaut, als auch eine Vertriebsstruktur, die offline- (eigene Einzelhandelsgeschäfte) und online (eigener Webshop) Elemente beinhaltete.

Das Unternehmen entwickelte sich so gut, dass die Fertigung an Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Entsprechend sollte ein Investor gefunden werden, der im Zuge einer Kapitalerhöhung Mittel einbringt, um eben diese Kapazitäten auszubauen.

In einem ersten Schritt wurden unter Zuhilfenahme unternehmenseigener Informationen, wie Jahresabschlüssen, BWAs, Gesprächen mit dem Unternehmer zu Wachstumsperspektiven und Markt, sowie eigener Analysen aussagekräftige Unterlagen erarbeitet. Diese waren geeignet, einen ersten guten Eindruck zum Unternehmen selbst, der Mittelverwendung und den zukünftigen Aussichten zu vermitteln. Aber auch, diese Aussagen in Folgegesprächen stützen zu können.

In einem zweiten Schritt wurden passende Investoren recherchiert und angesprochen.

Investorensuch- und Anspracheprozesse sind immer spezifisch. Dies, da professionelle Investoren sich immer festgelegt haben, in welche Unternehmen nicht nur welcher Größenordnung, sondern auch welcher Branchen und anderer Kriterien investiert werden soll.

Je genauer man diese Kriterien berücksichtigt, desto mehr engt sich das vermeintlich breite Investorenspektrum ein. Dazu kommt, dass sich im Gespräch oft zusätzliche Präferenzen herausstellen.

Im Laufe der Zeit haben Sie ein Geschäftsmodell entwickelt, dass sich Klischees entzieht und möchten sich austauschen, wer als Investor dafür ggf. in Frage kommen könnte?

In diesem Falle schieden strategische Investoren von vornherein eher aus. Strategische Investoren sind insofern besonders, als sie, unabhängig von der Beteiligungshöhe dazu neigen, Beteiligungsunternehmen für ihre strategischen Zwecke zu nutzen.

Daraus ergab sich hier ein Fokus auf Finanzinvestoren. Diese lassen sich wiederum sehr grob in die Kategorien Venture Capital vs. Private Equity Investoren gliedern.

Venture Capital Investoren haben den Ruf, nur in neue Technologien zu investieren. Das ist insofern nicht ganz richtig ist, als das primäre Investitionskriterium die Wahrscheinlichkeit ist, das Unternehmen binnen einiger Jahre zu einem weit, weit überdurchschnittlichen Preis verkaufen zu können.

Private Equity Investoren sind ebenso sehr anspruchsvoll, was ihre Renditeforderungen angeht, gehen aber weniger spekulativ vor, investieren also selten, wenn überhaupt, in Unternehmen ohne gute, oder zumindest nachvollziehbare Umsatz- und Gewinnentwicklung.

Die Entwicklung dieses Unternehmens – und v.a. auch das Marktumfeld – sprachen für die Fortsetzung einer weit überdurchschnittlichen Unternehmensentwicklung nach Private Equity Standards.

Damit erfolgte eine Konzentration auf Gespräche mit Private Equity Investoren, wobei sich letztlich ein Kandidat herauskristallisierte, der einerseits den Markt am besten zu verstehen schien und andererseits, was immer eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Unternehmer ist, als jemand erschien, mit dem man die kommenden Jahre kooperieren konnte.

Nach insgesamt nur zwei persönlichen Vorort-Terminen, wurde in diesem Fall insbesondere der Finanzplan unter die Lupe genommen und daran gegangen, eine Vorvereinbarung (Letter of Intent) zu unterzeichnen, die wesentliche Eckpunkte des finalen Beteiligungsvertrages adressierte.

Im nächsten Schritt durchlief das Unternehmen eine Due Diligence, wobei vom Private Equity Investor beauftragte Dienstleister das Unternehmen sehr strukturiert unter die Lupe nehmen. In diesem Fall waren insbesondere Markt und Wettbewerb von Interesse, die in einem eigenen „Commercial Due Diligence Report“ im Detail beleuchtet wurden.

Erst nachdem diese und ähnliche Berichte der Due Diligence Dienstleister die zuvor vom Unternehmen und in rebus als Beratung getroffenen Aussagen bestätigten, trat das Projekt mit der Endverhandlung des Beteiligungsvertrages, dessen notarieller Beglaubigung und der Investition durch den Private Equity Investor in seine finale Phase.

in rebus corporate finance hat  – ohne Steuer- und Rechtsberatung zu erteilen –  in Kooperation mit den Gründern alle Transaktions-relevanten Unterlagen erstellt, den Käufer identifiziert und hat die Gründer über den gesamten Prozess bei jeder Weichenstellung beraten.

Sie sind nicht sicher, ob Sie im aktuellen Umfeld eine Unternehmensfinanzierung oder einen Verkauf anstreben sollten und möchten sich vertraulich austauschen?