Startups erstellen nach wie vor „worst“, „real“ und „best“ case Forecasts, etablierte KMUs schlagen gerne Tochtergesellschaften zur Entwicklung neuer Technologien vor. Drei Forecasts zu verstehen, dauert deutlich länger, als einen zu durchschauen (und vielleicht traut man dann keinem). Tochtergesellschaften bringen in der Regel Abhängigkeiten mit sich. Aus Sicht von Investoren birgt jedes Unternehmen seine eigene Komplexität und die Geschäftsentwicklung immer Risiken. Je innovativer der Kontext, desto mehr. Den Einstieg in den Case zu erschweren, indem man drei Forecasts (samt dahinterstehender Annahmen) präsentiert, und die Risiken der Geschäftsentwicklung noch zu steigern, indem man ohne Not eine weitere Abhängigkeit hinzufügt, gehören zu den besten Methoden, die Finanzierung (oder auch den Verkauf) des eigenen Unternehmens zu erschweren.

Interesse an weiteren Basis-Themen rund um Finanzierungsprozesse? Eine Reihe von Artikeln erschienen dazu auf gruenderszene.de, etwa hier.

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